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1 (1830) Vom Jahre 1191 bis 1640
Entstehung
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herzoglicher Gewalt über dieselben vom Kaiser gelassen. Vondmrr Zeit an herrschen hier Deutsche. Die unterjochten ge-meinen Slaven mussten das Christenthum annehmen und Leib-e«Hme werken, oder ihre Wohnungen raumen. Schwer sielihnen itw hartes Geschick, doch Empörungen wurden mit Ge-ivalr gedampft und verschlimmerten cs nur. Der slavischeAdel wurde gewonnen durch Gleichstellung mit dem deutschen,der einen großen Thcil des Landes als Lehen vom Markgra-fen erhielt, um es gegen die Slaven zu schützen '). Der sla-visch« Adel batte nun ein gleiches Interesse gegen den derScholle angehörigrn leibeigenen Bauer wie der deutsche,«Einigte sich mir diesem durch Hcirathcn und wurde selbsth«lld denttch, sodaß an die slavische Abstammung nur noch«Mge GeWtchlsnamcn erinnern, die nicht selten schon frühMÄt Driltschm vertauscht wurden, welche von den Ortschaften«Mehnt zu werden pflegten, die der Adel besaß, wie auch«mmZrkrdrt viele Ortschaften die Namen ihrer Besitzer erhicl-Lmi, Die Bischöfe von Brandenburg und Havelbcrg kehrteniw Hvr seit hundert und fünfzig Jahren verlassenen Sitze zu-müF, Kirchen und Klöster wurden erbauet, Mönche aus Dcutsch-L»d h«LeigezvZen. Dir Formen der christlichen Kirche blie-Lm Mwm unZestött fast vierhundert Jahre in der Mark.

Die Tapferkeit, mit der Albrccht seine Feinde schlug undLumich Eroberung einen neuen Staat gründete, hatte er mitMÄeW seiner Zeitgenossen gemein; wenige erreichten ihn in derMllghrit, mit welcher er sich in die Zeiten zu schicken undMelle Jahre lang deren Gunst zu erwerben wusste, doch kei-ner in der Weisheit, mit welcher er seine ausgedehnte Herr-schaft zw behaupten und die durch Krieg menschenleeren undKen Fluren zu bevölkern und in Anbau zu bringen verstand.Dbeirsame und fleissige Flamander, Holländer, WestphalenWWd Franken, welche Krieg und andere Noth aus ihrer Hei-Match vertrieb oder die Hoffnung günstiger Verhältnisse lockte,MMÄerten ein in die Mark, erhielten gegen bestimmten Zins,Zchwit und Dienst Ländereien, legten Dörfer an und bebaucten

I) WMmchr in Tcrckcns Stistshistorio von Brandenburg vomTchr» WtS.