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1 (1830) Vom Jahre 1191 bis 1640
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Buch I. Viertes Hauptstück.

Waldfcstc Brandenburg, ordnete mit Weisheit und Kraft dieinneren Verhältnisse des Reichs und richtete, zur Deckung derGrenzen und zur Behauptung der Eroberungen, die Markgras-936 bis schassen mit ihren Burgen von neuem ein. Sein Sohn Otto973 der Große schritt fort auf dem vom Vater betretenen Wege.Die Slavcn bis über die Oder, die Chrobatcn von den Kar-pathen bis zum Bug und bis an den Stir gehorchten ihm.An der Oberclbc, vom böhmischen Gebirge an, herrschten überdie unterdrückten Sorben und schützten das Reich die Mark-grafen von Meissen; weiter hinunter am Strome die Mark-grafen der Lausitz; da wo sich Tanger und Biese mit der Elbevereinigen, dem Einflüsse der Havel gegenüber, saßen die Mark-grafen der sächsischen Nordmark, im Laufe der Zeit aus denHäusern der Grafen von Walbcck, Stade und Plötzkau in ih-ren alten Festen Werben, Tangermünde, Arncburg und Salz-wedel. Hier ist die Wiege einer Herrschaft, die sich nach undnach durch Glück, Tapferkeit und Weisheit von dieser altenMark gegen Morgen ausbreitete, über Brandenburg zur Spreeund Havel bis zur Oder, dann unter mannichfachen Stürmenbis zur Ostsee und dem Niemen und westlich bis über denRhein und zur Saar. An die Geschichte dieser sächsischenNordmark reihet sich die der Erwerbungen, aus welchen diepreussische Monarchie entstand.

An der Untcrelbe gegen die Obotritcn waren die mächti-gen Herzoge von Sachsen selbst die Vcrtheidiger der Grenzen.

Viertes Hauptstück.

Einführung des Christenthums bei den Slaven.

2tlle zur Vertheidigung des Landes bestellte Grenzfürsten such-ten natürlich bei günstiger Gelegenheit die ihnen gegenüberste-henden Slaven nicht nur zurückzuschlagen, sondern auch ganzzu unterwerfen und zum Ehristenthume zu bringen. Diesesgelang am besten den Markgrafen von Meissen und der Lau-