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1 (1830) Vom Jahre 1191 bis 1640
Entstehung
Seite
VII
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Vorrede.

VIL

zeige von Quellen, welche den Gelehrten allgemein be-kannt und von den verdienstvollen Bearbeitern unsererProvinzialgeschichten zahlreich angeführt worden sind.Die Werke dieser Männer, denen nicht ohne Prüfunggefolgt wurde, zu nennen, erfoderte die Pflicht derDankbarkeit überall, wo Nichts zu berichtigen war. Nurdann und wenn etwa aus einzelnen kleinen, zerstreuetenAufsätzen aus weniger allgemein bekannten Werken,oder aus »»gedruckten, doch immer zuverlässigen Quel-len geschöpft wurde, schien es nöthig das anzumerken.Gelehrtes Prunken war hier eben so leicht als über-flüssig. Wenn wir nachsichtig gegen diejenigen sind,welche nach unserer Meinung in Werken, die für dengroßen Kreis gebildeter Leser bestimmt wurden, die An-führung der Quellen übermäßig häufen, so mögen siedas auch gegen uns sein, da wir eine andere Ansichthaben. Nicht für sie ist dieses Buch geschrieben, nichtsie sollen Etwas aus ihm lernen und sie würden Un-recht thun, wenn sie den Gesichtspunct verrücken woll-ten, von welchem aus der Verfasser arbeitete. So be-gierig er danach ist Lob zu verdienen, so würde erdoch die stillschweigende Anerkennung der gebildeten Le-ser gern dankbar für alle Ehre hingeben, welche ihm Ge-lehrte in öffentlichen Blättern erweisen könnten, wenn er dieÜberzeugung erhielte, einem fühlbaren Bedürfnisse eini-germaßen Genüge geleistet zu haben, weil er seine Per-son gar nicht in Anschlag bringen kann neben der Sache,für welche er arbeitet. Es kam ihm darauf an, dasWahre zu finden, richtig in seinem Zusammenhänge auf-zufaffen und demgemäß darzustellcn. So viel darf eroffeMgestehn, ohne den Vorwurf der Unbescheidenheitzu fm'chten, daß er nicht ohne Kenntniß des Gegen-