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Nachtr., 2 (1825)
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lich sechs Millionen erforderlick sind. Das Budget geht durch,ohne daß der Mangel bemerkt wird. Die Ausgaben werden bestrit»tcn, das Etablissement ist versorgt und eS kommt gar nichts davonvor. Wenn man es nun aber bemerkt, wenn man bei der Rech»nungsablegung das Weglassen jener Summe, so wie das wunder-bare Resultat entdeckt und einige Bemerkungen über ein Budgetgemacht hätte, wobei man sich, ohne daß es etwas zu bedeuten har,um sechs Millionen irren kann und über die sonderbare Leichtigkeit,womit man Viesen Fehler gut machen kann, ohne der Richtigkeit an-derer Posten zu nahe zu treten — was würde dann wohl gesche-hen? — Wozu ist denn die Majorität da? —

Worauf sich die Engländer am mehresten zu Gute thun undwas man ihnen so spät als immer möglich nehmen wird, ist ihreindividuelle Freiheit, da den Ministern nichts daran liegt, sie ihnenzu rauben. Sie kennen ja die magische Kraft, welche der Stockdes Konstablers besitzt. Sie werden sich wohl hüten ihn in Be-wegung zu setzen, denn sie wissen recht gut, daß sie dann jene Wir-kung zerstören würden, welche ihr Rettungsmittel ist. Sie.fühlen,daß alles verloren wäre, wenn der Bürger, anstatt mit einer merk-würdigen Folgsamkeit, der obrigkeitlichen Person, die ihn mit jenemStocke berührt, zu gehorchen, einen verächtlichen Starrsinn zeigte,und daß dann seine erste Bewegung fürchterlich seyn möchte. DieLitten dieses Landes welchen dermaßen von den mistigen ab, daßdurchaus keine Parallele in Ansehung der hier und dort anzuwcn-denden Mittel angestellt werden kann. Was bei uns anstößig wäre,findet bei unfern Nachbaren den lebhaftesten Beifall. Napoleonwagte bei aller seiner Macht und aller Kraft seines Willens dochnicht, Talma eine LrdcnSdekoration zu geben, der in England nachseinem Tode neben den Königen dieses Landes ruhen würde.

Ich glaube übrigens nicht, daß, weil die englischen Minister einevon ihnen geschaffene Majorität handhaben, um ihre Macht zu ver-ewigen, hieraus auch folge, daß die Freiheit jeden Tag mehr inFesseln geschlagen werde. Sie haben vielmehr diese Freiheit nöthig;es muß in diesem Sinne den Anschein haben, daß das Volk siebesitze, wenn es auch nicht frei ist. Sie werden immer das Rechtbehalcen, einen Fürsten vor den allgemeinen Richterstuhl zu bringen,um zu beweisen, daß das Gesetz über den Fürsten wie über jedenBürger gebiete. Die erstem sind hinreichend gewarnt; eS kommenur auf sie an, ob sie den Fall vermeiden wollen, wo eine solcheStation eintreten könnte, was ihnen sehr leicht werden muß. ZohnBull wirft sich aber in die Brust, rühmt sich dieses Privilegiums,bezahlt seine Guineen, thuc alles was man von ihm verlangt und

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