fid) beim bie ©rajien jetnalö gefcfjämt, berSBemib ben ©iirtelanjulegen?
(Borfchlag ju einer (poetif, bereit (Regeln ftcf>auf bte (Erfahrung grünbett. 2Bir werben bte iRaturunfrer ©eelen nie fo tief ergrünben, um mit ©ewißhettfagen ju föntten, biefe ober jette poetifche ©d)önhett mußbiefe ober eine anbre SBirfuttg (SBirfung tuirb I)ier in threntganjen Umfange nnb mit allen ihren (Beftimmungen ge=nommett) nothwenbig (jeroorbringen. ©letchwohl fiiibbie meiflen (Regeln in faft allen abeotien ber (Dichtfunft fobefcßaffen, baß fie, ol>ne (Boraubfehung jener nothwenbigenSßtrfutig, unerweidltd) bleiben. 3 c ß halte mich nicht habetauf, wad biefe«? ©etnifdt unertoiefener, theilö falfcher, nnbtheild jufälltg, unb tute im (Bltnben ertappter halbtoahrer(Regeln auf (Dichter unb Sefer für fd)ttmnie (Einflüße gehabthabe. 97feitte grage ift nur: wad muß ber Stbeorift thun,ber wahre (Regeln feftfehen will?
3ch benfe, er muß jwet Sachen beinah’ }u gleicher geitthun, bie erfte: er bemerft bie (Etnbrticfe, welche ©ebid)teoott allenülrten auf ihn unb auf ülnbre machen, bad heißt:er erfährt unb fammelt bie (Erfahrung 91nbrer;bie swette: er fonbert bte (Befchaffenbeiten ber oerfcßtebnen©ebichte mit genauen SBefttmtmtngett oon einanber ab, oberer jergliebert bad inSichtarten, wad 2BtrEung Ijeruorgebrachthat. (ainjetge fdtwäcßerer ober ftärferer SBtrfttng würbebabei nicht überflt'ipg fepn.) SJBte fehr man ftd) hi« irrenfönne, beweist unter anbertt, baß man bie poetifchen (Briefeju einer £>ichtart hat machen wollen. SBettit nun felbft badSehrgebtcht fein eigentliched ©ebicßt wäre, unb alfo audjfeine Sicßtart audmachen fönnte ? (hiermit wirb nicht