Druckschrift 
5 (1844)
Entstehung
Seite
195
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O du Allmächtiger, schau' an das arme LandUnd wende, wende, Gott, die ausgestreckte Hand!

Es möchten ihrer Vierzig reinUnd unbefleckt von Sünden seyn:

Drum wellst du uns verschonen,

Nach unserm Thun nicht lohnen!

Ach, unser Vater, Gott, erbarm', erbarme dich!

Dein schncllerwachter Zorn trifft uns zu fürchterlich.

Es möchten dennoch Dreißig reinUnd nicht entstellt von Sünden sei)»:

Drum wellst du uns verschonen,

Nach unserm Thun nicht lohnen!

Weltrichter, Schrecklicher, hör' unser jammernd Flehn!Lass' uns nicht ganz vor dir, du Heiliger, vergehn!

Es möchten etwa Zwanzig rein,

Von Schulden nicht belastet sepn:

Drum wollst du uns verschonen,

Nach unserm Thun nicht lohnen!

Der uns sonst gnädig war, noch immer liegen wirIm Staube, Staub, und flehn und weinen, Gott, vor dirCs möchten, ach, doch Zehne reinUnd nicht des Todes würdig sepn:

Drum wellst du uns verschonen,

Nach unserm Thun nicht lohnen!

O du Unendlicher, halt' hier noch nicht Gericht,

Verwirf uns, ach, nicht ganz von deinem Angesicht'!