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5 (1844)
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Jesu, deine tiefen Wunden.

Jesu Christ, durch deine Wunden,Deinen gnadevollen TodHab' ich immer Heil gefunden,

Immer Trost in meiner Noth.

Mich sollt' ich durch Sund' entweihn?

Und ich dacht' an deine Pein?

Sie, sie zeigt mir meine BlößeUnd der Sünde ganze Größe.

Schmachtet nach der Wollust FreudenMein verderbtes Fleisch und Blut,

O, so blick' ich auf dein Leiden:

Schnell verlischt die wilde Glut.

Satans Pfeil verfehlet mich,

Ist mir nicht mehr fürchterlich:

Flieh' ich auf den Todeshügel,

Gottmensch, unter deine Flügel.

Will mein schwaches Herz mich führenAuf der Ehrbegierde Bahn,

Wo nur Thoren sich verlieren:

Dann, dann schau' ich betend anDeiner Todesqualen Last,

Die du, Herr, getragen hast.

Kämpfen kann ich dann und ringen,

Mich der Welt, der Welt cntschwingen.

Klopstock, Öd>'n. II. 18