Druckschrift 
5 (1844)
Entstehung
Seite
148
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Herr, Herr, Herr, unser Gott!Jehova Zebaoth!

Zwar hältst du hier noch nicht Gericht,Belohnest, Vater, hier noch nicht;

Doch deiner Oberherrschaft Macht,

Die alles Widerstrebens lacht,

Hast dn der Erde kund gethan;

Die beten alle Völker an.

Gerechte Herrscher, Gott, gibst duDein einen Volk' und Full' und Ruh;Tyrannen, Richter, sendest duUnd all ihr Weh dem andern zu.

Du siehst: So ist eS gut, und füllstDein Maß und herrschest, wie du willst.

Aufs Lieblichste fiel unser Los:

Wir rnhn in eines Königs Schoß,

Der unser Freund und Vater ist,

Weil du sein Gott und Vater bist.Ach, lass' ihn leben, leben, Gott!

Der Enkel erst seh seinen Tod!

Noch lange sey Gerechtigkeit

Sein Thun, noch lange Menschlichkeit!

Erhalt' in deiner Weisheit ihn,

Zu deiner Hülfe lass' ihn fliehn.

Wenn er sie fühlt, der Herrschaft Last,Mir der du ihn begnadigt hast!