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Sie erhabne Schreibart b«t feinere Seftimmungen, albbie gemilberte. Ser ©cfang t(l bat>er einer hellem Seutlicb=feit fä^ig, alb bab Sieb. @r befömmt »on ber Äiirje, bemgeuer unb ber ©tärfe ber ©ebanfcn noch mehr Sic^t. lieber:baupt oon ber hohem spoejte }« reben, fo ijt Sem, welchemcb leicht wirb, ihr ju folgen, faft fein Siebter fo bentiieb,alb gjoung.
Sab Sieb rieptet ficf> nach ben eingefübrten Welobien,aber nur nach einigen. Senn nicht alle finb ber Slubbrucfber wahren 9tnbacbt. Sie oon Sutberb Siebern haben einengroßen Sorjug vor ben tneifien anbern. Weine Weinungijb gleiebmobl nicht, baß man ficß’b fchlechterbingb oerfagenfolle, neue Iprifcße ©plbenmaße unb ju biefett neue Welobtenju machen. 33) tnerfe noch int Sorbeigeben an, baß berje=nige Oieim, ben bie granjofen, welche ihn oft brauchen, benreichen nennen, unb bejfen einige unfter beften Sinter[ich nicht gan} enthalten haben, in unfern Serfen, »orjiiglichin ben Iprifcben, völlig eingeführt ju werben »erbiene. Sen©efang erbebt ber Sichter burch anbre ©plbenmaße. Salbbraucht er bab ©plbenmaß ber Sllten. Salb fe?t er bießauf neue 3lrt jufammen. Salb wählt er biejentgen unterben eingefübrten ©plbenmaßen ber Sieber, in welchen berSrodjäub bibweilen ben 3atnben, ober biefer jenen unterbricht.Slllein ben SKeim läßt er weg. Vielleicht würbe eb and; bem3nl)alte gewifier ©efänge fehr angemeffeu fepn, wenn fieStrophen von ungleicher Sänge litten unb bie Serfe berSllten mit ben unfrigen fo oerbänben, baß bie 9frt ber £ar=monte mit ber 2lrt ber ©ebanfen beftänbig übereinflimmte.