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nacbahnten? ©oll er ißiele }U ficE) ergeben? £5bcr foU er fiel)ju ben Weiften herunterlaffen? ©oll er ©efänge ober Siebermachen?
Sßenn er bie erftaunlidje Jjoheit ber Oieligion betrachtet,fo fleht er, baß baö Grhabenfte, waä er ju fagen oermag, nurein fchmacher Stusbrucf nnb gletchfant nur ein Nachhall oondemjenigen ift, mas bie Oieligion betn ®l)riften ju beutennnb 511 empftnbett gibt. 2 Bte nieberfctjlagenb unb traurigmuß ihm alfo ber ©ebanfe feint, baß ihm gletchmohl bieWeiften btefcö ÜBetüge nicht mürben nachempßuben föttnen!
Gr foll alfo Sieber machen unb ber moralifcfeu Slbficht,ber größten Slitjahl nüßlich ju werben, nicht allein oieleroettfehe Schönheiten, foubern auch eine anbere gleichfalls^moralifche 2 lbficht, diejenigen, bie erhabner beuten, in einemgenüjfeu hol)«' ©rabe ju rühren, aufopfern.
3ch muß, eh ich weiter gehe, jroo Slnmerfungcu machen,bamit man daö, mad ich gefagt habe, nicht falfch erfläre.3 «h rebe allein oon ©ebichten, bie bem öffentlichen @otted=bienfie beftinunt werben. G» gibt aubre heilige ©ebtehte,bie nur für SSiele unb fcfjlechterbingö nicht für bie Weiftengefchrieben werben müffen, unb babei bie SBerfaffer, wenn fiedtefeö thuu wollten, nicht allein ber Qlrt ju bichten, in wel=eher fie arbeiten, entgegeu hanbeln, fonbern auch bcöjentgen^toeefb, ber hier ihr »ornehmfter fepn muß, nämlich: bieOieligion in ihrer ganjeu ©chönheit unb Roheit »orjuftellen,verfehlen mürben, gmeitenä muß man nicht glauben, baßtch btejenigen ipfalmen, bie ich Sieber neune, beßmegen fürnicht fo mürbig ber Oieligion, alö bie ©efänge daolbsS halte,