Druckschrift 
7 (1844)
Entstehung
Seite
250
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Breuna. Die Retter waren schnell.

Der C-Nturic>. Sag, ob sie hier wo im Busche sindoder stirb!

Drenno. Eins bitte ich dich: Mache es so, daß ich nichtlange sterbe. Hier bin ich. <Ee geh« aus)

Der Centuria (zu einen, seines Gefolges, indem er mit den andern

in den Dusch eilt). Legt ihm die Fessel an.

Der Römer. Reiche mir deine Hand, daß ich dich nichtquäle.

Vrenno. Da hast du sie.

Der Römer. Alter Mann, du dauerst mich. Nein, ichkann nicht! (Cr wirst die Fessel vor ihm Inn.)

Drcnno. Ich sehe, daß du dich auch dauerst. Reich mireinen Labetrnnk.

Der Römer. Ich habe keinen und weiß auch keinenQuell. Zudem so tvdteu sie mich, wenn ich mit Wasserwiederkomme und du nngefesselt bist.

Drciino. Sv fessle mich denn.

Der Römer. Ich kann nicht, ich kann nicht! Ich binein Deutscher. (Cr ein fort)

Breuna. Nun, Siegmar, bald, bald! Wie mag es jetztHermann gehn? Ja bald, Siegmar! Mich däucht, ich fühle,daß es stark thauet. Wo ist denn das Gesträuch? (Cr sühnhinter sich herum.) Ach, des Durstes! Fände ich nur Laub, sosöge ich daran.

Der Lemuria (indem er zurückkömmt). Wo sind sie, wo sindsie, Druide? Wo ist der verwundete Feldherr? Den konntensie in der Eil doch gewiß nicht mit fortbringeu. Trugen sieihn nach dem Gesträuch?