Druckschrift 
7 (1844)
Entstehung
Seite
157
Einzelbild herunterladen
 

157

stürzt, daß die Fürsten Deutschlands, hingerissen durch eineLeidenschaft, deren nnedeln Namen ich nicht aussprechen mag,den Befreier des Vaterlandes so sehr verkennen.

Ärpc. Du bist jung, Katwald, aber du scheinst dich umdie Schlacht bekümmert zu haben, wie man ihr die ersteGestalt gibt und wie man sie, bei dem Vorfälle, in demrechten Augenblick ändert. Das ist der Katten Werk! Wo-her weißt du, Marse, es denn?

ÄnlnnUd. Ich weiß nicht, ob ich die Gabe zu sehn habe;aber Das weiß ich wohl, daß mir's nicht an Gelegenheit dazufehlt. Denn ich verstehe das Lanzenspiel ein Wenig, und sokomme ich hier oder da durch und sehe manchmal etwas; alsda wir am letzten Thorrstage mit Germanicus schlugen (dieGäule stürzen uns noch von dieser Schlacht; noch stäubtuns der Schild von ihrem Staube; Alkes schwebet mir nochvor den Augen; sie stehen mir noch; sie fallen mir noch!), dawir mit dem stolzen Cäsar schlugen, da hatte ich Gelegenheit..Allein ich schweige hiervon; denn ich müßte denn doch Her-manns dabei erwähne», und Das geht ja jetzo nicht an.

Ärpc. Diese Schlacht macht ihm Ehre.

Lralwald. Einige. Die von Ungefähr, daß wir, ohnesie, jetzt über Cäcina's Schicksal nicht rathschlagen könnten.

Ärpe. Ich möchte wohl hören, was du dir für eine Vor-stellung von ihr machst.

Lalwald. Meine Vorstellung? Sie ist etwa diese, daßsie in gewisser Betrachtung noch mehr das Werk des Meistersist, als die bei Teutoburg.

Ärpe. Deine Vorstellung davon ist nicht klein.

Latwald. Ja, wenn ich recht gefehlt habe, so . . Ihrerinnert euch doch noch, es waren acht Legionen, und zahl-lose gallische Reiter und deutsche Hülfsvölker und alle römische