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Ingomar. Die Fürsten rathschlagen und beschließen, dieGötter lenken's. So ist cs, Jüngling! Wir müssen unsreVerathschlagungen anfangen, wenn er noch immer säumt.
Latwald. Ich höre mit Ehrfurcht, wenn SiegmarsBruder den Ausspruch thut; allein, wenn Hermann (warumsoll ich's verbergen, daß ich Hermann zu kennen glaube?), wenner entscheidet, so ist Das meine Entscheidung auch!
Ittgamar. Ich rathschlage mit den Fürsten. Nur Dasist Ausspruch und Entscheidung, wenn wir uns Alle, oderdie Meisten von uns, zu Einem entschließen.
Latwaid. Wenn Hermann entschieden hat, so steh' ichauf seiner Seite, auch allein!
Vlimbriv. Bei Tyr und Thorr! du bist sehr demüthig,Katwald!
Äatunilr. Ich bin so stolz als einer, deß Lanze Fein-desblut geröthet hat, und auch darauf stolz, daß mir des.guten Urtheils genug ward, meine Kriegseinsicht nichtder vorzuziehen, durch welche der Sieger bei Teutoburgsich Augustus furchtbar machte, und selbst Cäsarn gemachtHätte.
«Sambriv. Vorziehn oder nicht! Die Fürsten rathschlagenund beschließen! nicht Er beschließt! Malwend, was deinBruder doch manchmal für einen Schwung nimmt! Ichglaube, daß er gar, wie sein tcutoburger Freund, römischesGriffelgekritzel aufrollt und gehorcht, um der Schwünge nochmehr zu lernen.
LalunUd. Ihr Fürsten, warum zieht sich dieß Gewölkunter uns auf? Unser Sicgsmahl begann ja so froh. Ichmag dann, wenn Hermann beschlossen hat (er hat und fängtjetzo die Ausführung an), auch deßwegen nicht gern mehrviel rathschlagen, weil ich das kurze Leben, das wir Krieger