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ChaIkol.
Du machst mich über dich erstaunen. Nathan,
Erhört, erhört ist dein Gebet!
Salomo.
Wenn Gott
Der armen Menschen Schicksal kümmert! darfIch, so belastet, mich zn ihm denn wenden?
Und kümmert ihn es nicht; was frag' ich denn?
Chalkol.
Ach, Nathan, dein Gebet ist nicht erhört! . .
Salomo.
Mehr, als du glaubst!
D ard ».
Sein Zweifel liegt. Nur EinmalHub er in ihm sein sterbend Haupt noch empor.
Salomo.
Belastet, wie ich bin, von Schuld! BeflecktVon Blut! Ein Diener Molochs! AngeklagtVon Seelen, dort, wohin die Frag' erschallt,
Mein Vater und mein Freund, was soll ich thun?Nathan.
Den Richter fragen.
Kalo m o.
Ach, wird er nicht Vater sepn?
Natha ii.
Sei) du nur Sohn, so wird er Vater seyn!
Kalo m o.
Ach, kann ichs von mir selbst? Er muß beginnen.
Laß, laß, v Nathan, mich vorm Richter schweigen,Verstummen laß mich, fragen nicht!