Thauen nicht muß es auf euch, noch regnen, ihr Berge Gilboa!
Euer Gefilde sei) dürr! gebe dem Opfercr nichts!
Denn auf euch ward Helden ihr Schild herunter geschlagen,Jonathans Bogen, der nie fehlte, so oft er erklang.
Lieblich wärest du, warst holdselig im Leben, So leicht warNicht der Adler! so stark war nicht der Löwe, wie du!
Weint ihn, ihr Töchter Israel! rosinfarbne GewändeDecke» die Klagenden! Gold decke sie, Kleinod und Gold!
Der Änd re.
Ja, zur Thränc, das festliche Kleid! Denn da, wo ich nun bin,Flcugt der rauschende Pfeil, seufzt der Erschlagne nicht mehr!Denn in dieser Wohnung der Ruh, den Hütten der Freundschaft,Wart' ich derer, die mich klage», und weine nicht mehr,Abgctrockuet ist mir des Lebens Kummer, GefallenBin ich zwar in dem Streit; aber wie glücklich bin ich!
Der Erste.
Leid ist es mir um dich, mein Bruder Jonathan, FreudeHatt' ich und Wonn' an dir; aber die ist nn» dahin.
Deine Liebe war mir viel theurer, als Liebe der Frone»!
Ach, der warst du, mein Freund, der, du mein Jonathan, mir.Der Ändrc.
David! was wäre die Freundschaft, wofern sie unsterblich nicht wäre!
Müde zu leben und satt kömmst du, mein David, zu mir.
Ach, ich enthüllte dir gern die dunkeln Pfade des Todes!
Der die Leben beherrscht, deins und das meine, verbeuts.
Aber wenn du herauf zu meiner Umarmung zurück kömmst!
Dann , , mir ruft mein Gefährt! David, dich segne der Herr,
Der Erste.
Wenn, wenn werd' ich ihm folgen, ach, meinem Jonathan folgen?Wenn mir jene, die mir Gott, der Errettende, gab ?