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Noch nie war ich so müd' und matt zu leben.
Ich schonte dein bisher mit jenem BildeVon meines Leibes nahender Verwesung.
Voll Freude dich zu sehn, flammt' ich oft ans,
Ein sterbend Licht, das dennoch bald erlosch.
Das täuscht mit Hoffnung dich: Ich werde noch leben.
O, glaube mir, und laß mich Abschied nehmen!
Kalo in o.
Du sollst nicht Abschied nehmen!
H e m a n.
Keinen Abschied?
Nimmt ihn die Stimme nicht, so thuts das Herz!
Mein ganzes Herz, das oft in kalten SchweißenBeinah schon brach, wenn nun um MitternachtDes Todes Schwert mir durch die Seele ging.
Doch, was ich litt, verkürz' ich dir und EuchUnd schweige, gleich dem Grabe, das die SchreckenDer modernden Verwesung stumm verschließt.
Wie wenig glaubt' ich, ach, zu jener Zeit,
Da unsre Freundschaft anfing, daß ich dich,
Würd' ich vor deinem Tod hinauf versammelt,
Dich, wie du jetzo bist, verlassen würde,
Kaum wagts mein Mund, den Gram ganz auszusprechen tAch, wie du jetzo bist, getrennet von Gott!
Kalo in o.
Dir ist, das glaubst du, nur ein Hauch noch da.
Sey ruhig! kürz' ihu meinetwegen nicht!
H c in n ii.
Wie gerne gab' ich ihn für dich; alleinWas hüls' es dir? Ach, sey du nicht zu ruhig!
Du weißt, wie zärtlich ich dich immer schonte,
k
lV
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