Erstgeborner! und der ihr Einziger!
Jungfrauen, fangt sein Lied dem Moloch an!
Die Kling crinnen.
Streuet Blumen vor ihm. Blendend und rachevollGlüht er! Lilien streut um den Altar herum.
Daß die Knaben durch BlumenIn des Glühenden Arme gehn! ^
Hallt, Posaunen, umher, daß, wer zu menschlich ist,
Nicht vernehme das Ach derer, die sterblich sind!
Schweigt, Posaunen, daß StärkreHören, was sic im Tode flehn!
Ha! du glühst, du glühst, Moloch. Die Knaben sindSchon durch Kränze geweiht. Hörst du? der Mütter SchmerzSeufzt, und ist dir des JammcrnsDeiner Knaben Verkündiger.
Kalo m o.
Semira, nimm, statt dieser vielgefärbten,
Nur weiße Blumen. Denn unschuldig sind die Knaben.
Chalkol (zu Semira).
Nimm breite, starke, dickgeschwollne Blätter,
Die dunkelsten von jenem Tvdesbaum,
Wie er in Ophir wächst, und dessen HauchFern vergiftet, die nimm und überschatteDie Knaben ganz damit!
Semira.
Ha! Salomo,
Hat dieser keinen Sohn?