Druckschrift 
7 (1844)
Entstehung
Seite
15
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Vergessen will ich's gern; denn Nathan lebt!

Wer aber herrschet jetzt? Rehabeam?

Und Der fiel ab von Gott? Ihr schweigt. Wer seyd ihr?

Doch Ammvriter nicht? Ach, Salomo

Mein Freund, ist schon zu David hingegangen,

Au David und zu Gott!

Chat Kol.

Dahin wird er

Nicht gehn. Er ist's, er ist's, der Moloch opfert!

Sar^a.

Ist hier kein Ruhesitz? Ihr seht, mich halt

Mein Stab nicht mehr! . . (Cr s-pl ga, weder.) Die Sonne

ging schon auf;

Doch ist es so dunkel hier? Doch, als ich kam,

War's ja auch hier schon Tag. Du Gott der Götter,

O stärke mich, damit ich Nathan sehe!

Der Götter Gott, und auch des Thiers voll Blut,

Das Moloch heißt. Au lang hast du gelebt,

Mein theurer Vater! Wo ist Salomo?

D arda.

Nicht fern von uns in seiner Sommerlaube.

Er ging durch diese Thür. Wir sind gewöhnt,

Daß er bald zu uns kömmt, bald wieder geht.

Sarja lindem er anfsteht).

Ich war sein Freund! Wer leitet mich hinabAu meinem Vater? denn von Freud' und SchmerzBin ich ermattet.

D a r d a.

Nathan muß vorher

Erfahren, daß sein Sohn gekommen ist,

Damit ihn nicht die schnelle Freude tödtc.