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„Pros ist kurz .... Spondee seyn muß."
Der Verfasser, der vielleicht nur Longins Scholiast ist,vergaß, da er das Angeführte schrieb, sein prosodisches System,nach welchem er sich, wie man aus dem Vorhergehenden sieht,von ungefähr so hätte ansdrücken müssen: „Pros ist zwei-zeilig: Homer braucht es daher, wie er darf, lang in Prosoikon, weil da der Vers einen Spondcen erfordert." Svdrückte er sich aber nicht aus, sondern ließ sich von der wirk-lichen Beschaffenheit der Sache überraschen, und schrieb hin:„Pros ist kurz; es steht aber statt einer Länge, wenn Homersagt: Pros oikon, weil der Fuß ein Spondee seyn muß."Solche Fingerzeige der Uebereilnng sind eben nicht zu verach-ten. Man folgt ihnen oft wohl so sicher, als ordentlichenWegweisern.