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und derSpondce am seltensten als künstliche Füße gebraucht.Hieraus folgt unter andern, daß er aus deutschen und grie-chischen Stücken zusammen gesetzt sey. Diese zu unsrer Sprachein hohem Grade paffende Versart ist es, von der ich rede,und deren Vertheidigung ich auch in so fern, als sie dergriechischen gleicht, übernehme. Es gehr mich hierbei nichtsan, daß es hier und da geschienen hat, als sollte wider dasPhantom eines griechischen Hexameters im Deutschen gestrit-ten werden.
1. „Man skandire das erste das beste prosaische Buch. Eherskandirt man hundert zehnsylbige Jamben oder Trochäen, alsnur einen Herameter heraus."
Bei dieser Vergleichung würde man dreierlei thun müssen.Erstlich müßte man, weil von Jamben oder Trochäen dieRede ist, auch den kleistischen kurz anfangcnden Herametermit in Rechnung bringen; zweitens nicht ganze Herameterverlangen, sondern zehnsylbige herametrische Stücke, als zurVergleichung völlig zureichend, gelten lassen; und sich endlicherinnern, daß man deutsche Herameter aufzusnchcn habe. Ichverlange übrigens, wie ich doch könnte, nicht einmal, daßman dabei den Sylbenzwang, ohne den der Jambe schlech-terdings nicht gemacht werden kann, auch dem Herametersolle zu statten kommen lassen.
Bei dieser Art zu verfahren, der einzigen, durch diesich etwas zur Sache Gehöriges ansmachcn läßt, möchte sichdenn doch wohl das angegebene Verhältnis; so ziemlich ver-ändern.
2. „Man kann sagen, daß neun Zehntel der Sprache in„das jambische Metrum recht bequem sich fügen, hingegen„kaum ein Zehntel im Staude sey, richtige, gute Herameter„zu bilden."