Druckschrift 
9 (1844)
Entstehung
Seite
396
Einzelbild herunterladen
 

396

Ser neuen Orthographie wirb eb otjne allen Zweifel fel)lüblagen; aber mit ber unfrigen mürbe eb, wenn fic je(jtanfeatt jener eingeführt werben feilte, gewiß gut geint, i.Schreibt nach Siegeln, oon welchen man febr unrichtig fagt,bah bie ihnen jugehörigen SBörter tote aub bent ©Iticfbtopfegejogen finb, bieScbreibocrfürjungen, bie überfälligen 33ud)=ftaben, unb Sebnungbjeid)en, (h ift bab rechte) wo fte l)in=gebören, unb laßt fte weg, wo fie nicht l)tngel)ören: ÜTcij,bereite; oor, fiir; ©djaar, 3al;r, lieft, ibn. 2. ©d)reibt,roegen beb 2Biflfenfchaftlicben ber Orthographie, roab ihr ent=weber roirfitch, ober and; nur in ber Etnbilbitng, hörenwerbet: 93ltcf, SBlicfe; fi(5t, fi^et. Sautet; SEhnt bieß feiten.3. ©ebreibt bab Sine, bab ihr hören roerbet, mancbntablbureb jroep gieicben: flieh, flieht. 4 Schreibt nicht,- roab ihrhören roerbet: Äunft, Äiinfte. Sautet: SEhut biefeb oft.5. Schreibt halb, roab ihr hören roerbet, unb halb nicht:@u§, aber nicht: @u(ü)ft, wägen: ©iiffe. G. Schreibt, roabihr nicht hört, unb nicht hören roerbet: fte, Stab men, Sieben,euch* 7. ©ebreibt ntdü, roab ihr hört: fd;on, nur. 8.

©ebreibt nid)t, roab ihr hört, unb hören roerbet: SEbron,

SUjronb. 9. Saßt feinen männlichen Saut ber ©pracbe un=

gefchrteben: ffrünbe, aseruunft.

SBir roerben in einer befonbern 3lbl)anblung barthun, bafjber jroepte ^unct oon Stummer 2, unb bann, »on Stummer4 an, bie übrigen ftd) gleichfallb auf bab ©cientififebe berSiedjtfchreibung, unb nicht auf bie Sttubfprache grtinben. Ebifl roahr, roir finb hier ein wenig in ber Enge, ©entt ebhat benit hoch gleichwohl eine 3lrt uon ©chetn, bafj bab

meiffcc oon bem (Erwähnten,-ja felbft Stummer 1, mit feinemoon bepben burd) irgenb einen gaben jufanunenhäuge; fon=bern mm fo aufgefontmen, unb hergebracht fei): unb babep