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3d) hörte neulich bet Sßortefuna ju, bie fich mit einerphtlofophifdien ©djrift befchäftigte. ©ie lad fo, bah man’dU)t nicht anhören tonnte, ob fie 53epfall uerfagte, ober gäbe;ber fjuhörer erfuhr burd) fie nicht, ob ihm weit herumge=fiihrted, fdjiverfälliged, fcholaftifched ©efchiuäß, ober road ihmfonft ju Öhren tarn; fobalb ihr ein recht liebliche» Äunftmortaufflieh, (ich hörte unter anbern uom SJfitftaatdbürger) un=terfcbteb fie ed ji«ar merttich, boch fo, bah ihre Stimmeloeber lobte noch fabelte, ©ic wollte aud) hier nicht jttr 93e-urtheilung oeranlaiTen; ed fchien, bah fie bloß thäte, wad fiethun mühte, nämlich nur audjeichnete. ©teile bir ein ab-ived^felnbed, nicht flarfed ©eräufch uor, unb banmter juiveilenben Älang einer ©chelle. ©o etioad muhte ber hören, tueUehern bie Sprache unbefan.nt i«ar. Slber julefjt gelang ed berSSorlefung mit beni ©eherne nicht mehr, ben fie annahm-©elbft ber ftumpffle fjuhörer befam £>hr, unb nterfte, bah©chellen angehängt mürben. Sn fieljft, bah hie ©chelle bemSDiajjftabe nichtd «erberbte, unb bad befonberd auch bedtuegennidjt, weil nun and) bad Übrige mit feinem ganjen Soneaudgefprochen marb.
Äunftmörtliched. ©obalb id) bie SSorlefung airtreffe,,bitte ich fie, oft philofophifche ©efellfchaft einjulaben. 3h««SSKitfif midfällt mir nicht.
SBefHmmtheit. 3<h muh hir einen tleinen 3««thumbenehmen, in bem bu bift. Sie ißorlefung labet nicht ein;fie nürb eingelaben. ©eioöhnlich ermiibet.fie bad balb, i«o=mit philofophifche ©efellfchaften fich befchäftigen. Sieh mar»or furjem auch ber $all; unb nun bemühte fie fich ed bahtnju bringen, bah hie ©efellfchaft audeinanher ginge, ©iehatte einige'93lätter bep fich mit ber Sluffchrift: „Senfmahleber Scutfchen." ©ie glaubte burdj fie ihre 2lbfid)t ju
■Stop jtoct, fpracbvoilfeiifcfjaftl. ©cpviftm. 21