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4 (1847) Herbstrosen. Der Bräutigam ohne Braut : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
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laubniß, einen schlechten Kerl znr Thür hinaus zu prügeln."

Ich habe nicht das geringste dawider)" sprach Arbo-gast:und allenfalls helfe ich selbst mit."

Der Comödiant machte sich aus dem Staube, indemHerr und Diener nach Stöcken griffen.

Des folgenden Tages waren die Männer schon längstreisefertig, als die Frauen noch viel an ihren Putztischenzu thun hatten. Diesen müßigen Zeitpunkt nutzte Auerfeldzu einer Entdeckung, die er dem Herrn Arbogast von Ru-nenstein zu machen hatte. Er führte ihn in den Garten,schloß einen Pavillon auf, trug aus demselben einen netten,wie eine Sänfte gestalteten Kasten hervor, öffnete die Thür,und Zachäus trat in seiner Couriertracht heraus.

Was seh' ich!" rief Arbogast.Wie kommt dieser lockreZeisig hierher?"

Der Zwerg schlug die Augen nieder. Auerfeld warf sichzu seinem Wortführer auf.

Es ist Ihnen ohne Zweifel schon bekannt, Herr vonRunenstein, daß dieser kleine Mann in der Hauptstadt ei-nige Universttätsfrcunde fand, sich mit ihnen in der Woh-nung des Herrn Kammcrjunkers etwas gütlich that, undim Rausch verschiedene Uebercilungcn beging, die ihn mitFurcht und Scheu erfüllten, wieder vor Ihr Angesicht zukommen. In dieser verzweifelten Lage trug ihm mein un-ternehmender Bedienter eine Maskopey an. Sie wolltenmit einander durch Europa ziehen, die kleine Person solltesich in den Städten für Geld zeigen und die Einnahmemit ihrem Compagnon theilen. Mein Bedienter, der schnellzu allem Rath weiß, trieb sogleich diesen Kasten auf: dennZachäus wollte hierher, wo man ihn kennt, nicht andersals unsichtbar reisen, und den Weg durch dieses Hausmußte er nehmen, weil ihn sein künftiger Gefährte, der