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Zweiundvierzigstes Kapitel.
Ein Gelieimniß, welches die ganze Gesellschaft zu einer Reisebewegt.
Auerfcld bemerkte mit geheimer Freude, daß der Schlußseiner Lebensgeschichte auf die Zuhörer einen bessern Ein-druck machte als der Anfang, den die Familie von Eller-bach, das Fräulein ausgenommen, mit verdrießlichen Ge-sichtern vernahm. Als der Erzähler vollends den Bettel-stab ergriff, da fehlte nicht viel, man hätte sich, wie bis-weilen in Recensionen geschieht, die Fortsetzung verbeten.Allein das große Kapital (dessen Besitz vollkommen ge-gründet war) schaffte ihm wieder Achtung. Dessen unge-achtet erklärte ihm Herr von Ellerbach mit höflichen Wor-ten: er muffe sich von Helenen unvermeidlich trennen; siesey nun einmal des Herrn von Runenstein Braut; gewisseFamilienverhältnisse erlaubten es nicht, dieses Band wiederaufznlösen; und wäre das auch möglich, so würde doch ersich nimmer entschließen, in eine Mißverbindung seinerTochter zu willigen.
„Ich eben so wenig, mein Herr!" setzte die geboreneGräfin schnell hinzu.
„Und wie entscheidet Helene?" fragte Auerfeld zärtlich.
„Sic hat hier keine Stimme!" riefen ihre Acltern, wieaus Einem Munde.
„Ein hartes Urtheil sprechen Sie uns!" sagte der jungeMann. „Eh' ich aber mit blutendem Herzen von Lieb'und Lebensglück scheide, will ich noch Eins versuchen. In