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Einnndvierzigstes Kapitel.
Jugcndgcschichte des Unbekannten.
„Helene!" — sagte der Vater mit einem strengen Tone— „bezeige dich deiner Abkunft würdig! Hier sitzt deinBräutigam!"
„Ach, eben weil er hier sitzt, kann er nicht mein Bräu-tigam sehn!" antwortete sie mit einem tragisch-komischenSeufzer: denn auch ihr gegenwärtiges Leid konnte denangeborenen Mnthwillen nicht ganz beherrschen.
Alwina winkte dem bequemen Sohne, sich zu erheben.Er stand gehorsam auf.
„Sprich ernsthaft!" sagte Ellerbach mit heimlicher Nei-gung zum Lachen: „was hast du gegen den wackern Kam-mcrjunker einzuwenden?"
„Nichts, mein Vater! Doch unsere Gemüther stimmennicht zusammen und ich liebe diesen Mann." —
„Verblendetes Mädchen!" fiel Frau von Ellerbach ein:„wie kannst du noch Den lieben, der dich und uns allebelistcte, und uns noch kein Wort von seiner dunklen Her-kunft gesagt hat?" —
„Dunkel war fie in der That;" begann der Fremdemit einem Tone, worin sich sein Gefühl der Beleidigungaussprach. „Ich lebte bis in mein zwölftes Jahr in ei-ner elenden Waldhütte. Das war die Dienstwohnung