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4 (1847) Herbstrosen. Der Bräutigam ohne Braut : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
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Vierzigstes Kapitel.

Geständnisse eines Abenteurers.

Ich habe nicht das Glück, der Familie von Runen-stein anzugehören."

Ellerbach und die Seinigcn erschrocken- Helene bedecktemit beiden Händen ihr Gesicht.

Weder Rang noch Reichthum sind mir angeborendoch davon hernach! Ich erkläre mich zuerst über meinenkühnen Schritt in dieses Haus. Die Liebe führte michhierher, und die Liebe spreche mein Urthcil!

Vor einigen Monaten kam ich, nach verschiedenen Land-und Seereisen, in die Residenz, sah im SchauspiclhauseFräulein Helenen, und fand in ihr das Ideal von Schön-heit und Anmuth, das mir lange vvrgcschwebt, und dasich noch nirgends gefunden hatte. Für mich gab es nunkein Schauspiel; ich sah nur sie.

Es war natürlich, daß ich nach des Fräuleins Namen,Wohnung und Verhältnissen forschte. Ich erfuhr, sic seyeinem Herrn von Runenstein zur Gemahlin bestimmt, undder Bräutigam sep eben in der Hauptstadt cingctroffen.Traurige Botschaft! Doch ich weiß nicht, wie es kam: esglimmte noch fort und fort ein Fünkchen von Hoffnungin meinem Herzen.

Ich war neugierig, den Glücklichen zu sehen und zu