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4 (1847) Herbstrosen. Der Bräutigam ohne Braut : mit sechs Stahlstichen
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nn Machtwort dem wilden Trinkgelage ein Ende zu ma-chen. Aber indem er sich anklcidete, fuhren die unsaubernGeister schon aus. Herr Uhrmann hatte ihnen, aus An-suchen des Zwerges, mit wahrem Vergnügen die Hausthürgeöffnet. Auch der kleine Trunkenbold, der sich nichtsGutes versah, war mit seinen Gästen fortgegangen.

Am folgenden Tage erwartete man ihn von Stunde zuStunde. Er ließ sich nicht sehen. Man glaubte Anfangs,er sey schon nach Runenstein geritten; aber sein Pferdstand noch in dem Gasthofe, wo es eingestallt war. DerRegimentstambour, bei dem sich Gebler nach dem ver-schwundenen Männchen erkundigte, bethenerte mit Eid-schwüren: er wisse nicht, wohin cs gestoben und geflogensey. Auch Herr Niemand zeigte sich seit dem Bacchanalenicht wieder im Uhrmann'schen Hanse, ob er gleich unterallen Zechern der bescheidenste gewesen war, und also nichtetwa nöthig hatte, sich vor Scham zu verbergen. Geblerwußte seine Wohnung nicht, und er hätte sich doch gar zugern bei ihm Raths erholt, wie man den abhanden gekom-menen Zwerg in der unermeßlichen Stadt wieder findenkönne. Vater Arbogast hatte sich nun einmal an ihn ge-wöhnt, und man scheute sich daher, ohne das Diminutivumeines Kammerdieners nach Runenstein zurück zu reisen.

Das müßte denn endlich doch nach drei oder vier Ta-gen geschehen, und der Kammersunker noch vorher die Ko-sten des Banketts bezahlen, die ihm vom Speisewirth undWcinschenkcn dringend abgefodert wurden. Gebler hinter-ließ im Hause ein Abschiedsbriefchen an seinen geliebtenDutzbruder, der cs aber, wie sich in der Folge zeigenwird, nicht abholte.

Am nächsten Sonntage ward, ans Herrn UhrmannS

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