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4 (1847) Herbstrosen. Der Bräutigam ohne Braut : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
Seite
297
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Sechsunddreisiigstes Kapitel.

Eine Erkennungsscene. Der Zwerg reitet nuS einem Zim-mer ins andere. Herr Niemand hält Wort.

Zachäus und Gebler gingen mit einander aus. DieWachparade zog eben auf. Vor der Janitscharenmusikbrüstete sich mit spanischen Schritten eine Riesengestalt,warf ihren Commandostab hoch in die Luft, fing ihn wie-der, und machte noch andern Hokus Pokus damit.AlleWetter!*' rief Zachäus.Da finde ich meinen Univerfi-tätsfreund Knochenberg die sogenannte Mamsel Go-liath in einen martialischen Regimentstambour verwan-delt !" Sie folgten der Parade, bis sie sich in einzelne,nach den Wachhäuscrn bestimmte Abtheilungen auflösete,und auch die musikalischen Janitscharen aus einander gin-gen. Zachäus drängte sich zu ihrem Aga hin. Der Riesesah ihn nicht, und trat ihn beinahe zu Boden.Sachte,sachte, Mamsel Goliath!" schrie der Zwerg. .Der Janit-scharen-Aga blickte hinab, erkannte seinen winzigen Freund,hob ihn mit Freudengeschrei zu sich empor, küßte ihn herz-lich und trug ihn durch die andringende Fluth des Volkesin ein nahes WeinhanS.

Hier erzählten sie einander ihre Lebensläufe. Knochen-berg war eben so, wie Trill, wegen des blutigen Ge-fechts mit den Kutschern, von der Akademie verwiesen wor-