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schen. Vetter Ellerbach schmeichelt sich sogar, Se. Er-hellen; zu versöhnen, und dir noch einen Hostitel —„wovon er nun einmal nicht abgeht — anszuwirken.„Vor allen Dingen aber verlangt man in Bärenfels —„ich weiß nicht aus welchem Grunde — ein getreues„Bildniß von dir. Laß dich also von einem geschickten„Künstler malen, und die Aehnlichkeit des Porträts ent-„weder gerichtlich oder durch einen geschworncn Nvta-„rius mit rechtskräftigen Formalitäten beglaubigen. Die„darüber ausgefertigte Urkunde sende mir, nebst dem„Gemälde, durch meinen Kammerdiener Zachäus Trill„baldmöglichst zu, und scp indessen still und ehrbar in„der Residenz, weiterer Anordnung gewärtig.
„Dein Hauswirth ist ein Mann nach meinem Herzen.„Empfiehl mich ihm und lebe wohl.
Arbogast von Runenstein."„Ha! ha! ha! wir kommen mit einem blauen Auge da-von!" rief Gebier freudig aus, als ihm Ortlieb den Briefvorgelescn hatte. Sie überlegten nun, wo sie einen gu-ten Bildnißmaler austreiben sollten. Der Schneidermeisterwollte seinen Dutzbrndcr darüber zu Rathe ziehen, und indiesem Moment trat Herr Niemand, wie gerufen, herein.Gebier trug ihm die Sache vor, und kam glücklicher Weisegleich vor die rechte Schmiede. „Ich verstehe selbst einwenig von der Malerkunst;" sagte Niemand: „und ichbin gern bereit, dem Herrn von Runenstein mit meinemPinsel zu dienen." — Dieses gefällige Erbieten ward mitFreuden angenommen. Herr Niemand eilte fort, um seineMalergeräthschaften zu holen. Er brachte, nach einer kur-zen Abwesenheit, Zeichenpapicr und Rothstist, und entwarfin wenigen Minuten von Ortlicbs Kopf einen flüchtigenUmriß. „Das ist genug;" sagte er. „Meine Phantasie