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mann, ehe noch Örtlich einen Laut zu seiner Vcrtheidigunganfbringen konnte. Er schlich kopfhängend nach Hause,und es ward ihm bei den unbegreiflichen Beschuldigungen,womit man ihn von allen Seiten angriff, immer glaubli-cher, daß ein böser Zauberer sein ^piel mit ihm treibe.
Es verging indessen nachher eine ruhige Woche, ohnedaß er ein neues widriges Begegniß erfuhr. Aber diesenWaffenstillstand kündigte folgender Brief an:
„Sie sind mir ein wahrer Phänomen! Nach Ihrem An-„sehen sollte man glauben, Sie könnten nicht bis aus Drei„zählen: aber Sie sind ein Wolf im Schafskleide, den„ein feindseliges — mir feindseliges Fatum hierher führte.„Sie und Ihre abenteuerlichen Streiche setzen meine Er-ziehungsanstalt in Gefahr, ihren seit zwanzig Jahren be-„haupteten guten Ruf zu verlieren. Bei Nacht Serena-den, am Tage Gallopadcn vor meinen Fenstern! — was„muß die Welt von mir und meinen Zöglingen denken!„— Und immer schleicht Ihr alter Geschäftsträger, der„sich durch seinen abscheulichen Mantel bemerkbar und zum„Kinderspott macht, wie ein Gespenst um's Hans, und„lauert aus Gelegenheit, Briefe an Fräulein von Ellerbach„hineinzupaschcn. Fruchtlose Mühe! Alle Ihre Briefe kamen in„meine Hände; ich verbrannte wenigstens ein Dutzend, ohne„Verletzung des Siegels; doch den letzten zu erbrechen, rieth„mir ein guter Engel, und ich fand staunend, daß Sie„mit dem Plan umgehen, Helenen zu entführen. — Ich„danke dem Himmel, daß ich diesen heillosen Anschlag ent-deckte, Wär' er Ihnen gelungen: er hätte den gänzlichen„Verfall meiner Pensionsanstalt zur Folge gehabt. Doch„die Gefahr ist vorbei. Ich habe Fräulein Helenen, um„sie allen weitern Nachstellungen zu entrücken, ihren Ael-„tcrn zurückgesendet. Sie ist gestern unter ficherm Geleit