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— zerriß; ein prasselnder Strom von Steinen, der denschwachen Damm des scidncn Nockfutters durchbrach, ergoßsich auf den Fußboden; erschrocken, als hätte der Donnereingcschlagen, flohen die Hunde nach der Gcgenthür, ge-ricthen dort ihrer Herrin, der Madame Tarantel, die ebenschnell heraus kam, unter die Beine, wurden getreten underhoben ein Zetergeschrei.
„Sie kündigen sich auf eine wunderliche Weise hier an,Herr von Runenstein!" rief die Dame heftig und mit fun-kelnden Augen: denn höchst ärgerlich war ihr das Leid,das sie ihren kleinen Lieblingen zugefügt hatte. „Ich bitteSic," — sprach sic etwas gemäßigter — „was soll dieseSteinsaat? Wollen Sic ein zweiter Dcukalion" werden?"
Ortlicb steckte vor Angst einige Steine, die er von denDielen aufgelcsen hatte, in die zerrissene Tasche, und siekehrten ohne Aufenthalt nach den Dielen zurück. MadameTarantel mußte lachen. „Sie erklären mir pantomimisch,wie cs mit der Steinsaat znging;" sagte sie: „nun möcht'ich aber auch wissen, warum Sie diesen Ballast cinlndcn.Haben Sie sich vielleicht wegen des gestrigen Abends —Sie verstehen mich! — diese Bußübung aufgelegt?"
„Ich habe nichts zu verbüßen;" erwicderte Ortlieb.„Mein Papa hieß mir, immer Steine bei mir zu tragen,um mich damit gegen Straßcnhunde zu wehren, und ichthue gern alles, was der Papa will."
„Recht schön, daß Sie ein gehorsamer Sohn sind!"
» Deutelte» (der einer Uebcrschwemmung, die alle Be-wohner der Urwelt vertilgt batte, entgangen war) säeteSteine, um die Erde wieder zu bevölkern, und cö ent-standen daraus neue Menschen, deren Nachkommen zumTheil noch jetzt an ihren harten Ursprung bisweilen er-innern.