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4 (1847) Herbstrosen. Der Bräutigam ohne Braut : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
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Vierundzwanzigstes Kapitel.

Ortlieb will einen Backfisch essen. und wird auf eine uner-wartete Weise bedient.

Unser Junker hielt in der gewühlvollen Hauptstadt sei-nen Einzug. Gebier stand mit fliegendem Mantel, undüberhaupt in seiner alltäglichen Landtracht, hinten ans demWagen und belferte herunter auf die Rotten der Straßen-buben, die über eine so geschmacklose Lakeiengestalt un-artigen Spott trieben.

Es war schon im Zwielicht, als die Reisenden vor einemGasthose absticgcn, der, zwischen Hotel und Kneipe in derMitte, sich mehr zu dieser als zu jener Gattung hinneigte.Gebier trug das Gepäck in das angewiesene Zimmer; undso oft er dahin ging, befahl er mit eifrigen Worten demKutscher, auf den Wagen wohl Acht zu geben, damit nichtsdaraus weggckapert werde.Denn hier stehlen die Men-schen wie die Raben," setzte er halblaut hinzu, und sahsich rechts und links um, ob ihn ein Rabe behorchte.

Indessen öffnete Junker Ortlieb sein Taschenbuch, worinsich die väterlichen Verhaltungsbefehle befanden. Da standdenn gleich oben an:Sobald du in der Stadt angelangtbist, schicke Geblern ins Haus der Madame Tarantel," (sohieß die Vorsteherin der Penflonsanstalt, worin Helene er-zogen ward)und laß deiner künftigen Braut deine glück-