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4 (1847) Herbstrosen. Der Bräutigam ohne Braut : mit sechs Stahlstichen
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mand fragen, was du heute gegessen hast, so vcrrath' esihm nicht. Die meisten Menschen verschweigen nur, wassie nicht wissen.

Thu bei allen Geschäften die Augen weit auf. DerBlinde schluckt manche Fliege mit hinunter.

Wo ein Weniges ausrcicht, verwende nicht Vieles. Nurein Wahnsinniger zündet sein Haus an, um einen Eier-kuchen zu backen.

Gehst du was aber nur im unvermeidlichsten Noth-fall geschehen darf in eine große, öffentliche Gesellschaft,so nimm deinen schlechtesten Hut mit: denn obgleich vieleKöpfe schwer unter Einen Hut zu bringen sind, so gibt'sdoch viele Köpfe, die sich gern unter einen fremden Hutbringen, wenn er besonders besser ist als ihr eigener.

Enthalte dich des wilden Schwärmcns an lustigen Or-ten. Des Apothekers Mörser verdirbt des KnnstpfeifersMusik.

Setze dich in Gesellschaft auf kein Kanapee oder Sopha,weil dich auf solchen weichen Plätzen der Schlaf gern be-schleicht.

Fällt in deiner Nähe einer, von mehrcrn Herren umge-benen Dame der Fächer oder sonst etwas ans der Hand,so rühre dich deshalb so wenig als ein Pfahl. Es istbesser, den unbedeutenden Dank der Dame zu entbehren,als von den Herren, die sich alle zugleich »ach dein Ver-lorenen bücken, bedeutende Kopfstöße zu bekommen.

Willst du einem vornehmen Hof- und Staatsmann auf-warten, so laß dir im Vorzimmer die Schuhsohlen starkmit Kreide bestreichen: denn solche Herren wohnen auf ei-nem schlüpfrigen Boden, wo sie oft selbst ausglciten undfallen.

Tröste dich, wenn du am Hofe kein Glück machst. Der