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huf angcschafften Alterthümcr. „Aber Ihr bekommt dabeiein Stück Arbeit, Freund Löffler!" fuhr er fort. „Ichkenne meinen stöckischcn, maulenden und federscheuen HerrnVetter! ich darf ihm diese Geschenke nicht mit der Postoder durch einen Diener senden: er wäre sonst fähig, siceben so stumm hinzunehmeu, als vor siebzehn Jahren meinehöfliche Notifikation von Hclcnens Geburt. Ich muß schlech-terdings , um ihn auf eine imposante Weise aus seinemSchlummer zu wecken, einen Botschafter von Rang undAnsehen an ihn abfertigen, und zu diesem EhreugeschäfteHab' ich Euch ausersehcn."
„Ich danke für das gute Vertrauen," sagte der Lieute-nant: „aber Ihr Gesandter wird auf seinem dürren Klep-per einen sehr glanzlosen Einzug in der Burg Runensteinhalten."
„Laßt mich für Eure Ausrüstung sorgen!" erwicderteHerr von Ellerbach. „Es kommt nur darauf an, ob Ihrmir den Gefallen thuu wollt, Euch zu einer kleinen Mas-kerade zu entschließen. Ich bin nämlich gesonnen, meinenVetter, der bekannter Maßen ein Freund und Verehrerdes alten Ritterwesens ist, mit einem feierlichen Aufzugein diesem Costüm zu überraschen. Ihr sollt, als ein ge-harnischter Ritter, auf meinem schönsten Pferde bei ihmeinrcitcn, und einer von meinen Dienern soll Euch alsSchildknappe begleiten."
„Der Einfall ist nicht übel;" sagte Löffler: „und ichvermuthe selbst, daß dieses Mummenspiel innerhalb derMauern von Runenstein vielen Beifall erhalten würde:aber eh' ich dahin komme, wird man mich auf den Stra-ßen weidlich auslachen und glauben, Don Quixote undsein Sancho Pausa wären wieder von den Tobten er-standen."