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4 (1847) Herbstrosen. Der Bräutigam ohne Braut : mit sechs Stahlstichen
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Siebenzehntes Kapitel.

Der ehrliche Zugvogel, oder der Hausfreund, wie er scy» soll.

Das antiquarische Meisterstück ward der Presse über-geben, schnell von ihr gefördert, und der Verfasser erhieltseinen papiernen Ehrcnlohn. Der geistige Geburtshelferbegnügte sich an einem einzigen, auf Velin gedrucktenPrachtexemplare, das er, um seinem Vetter damit einglänzendes Geschenk zu machen, in rothen Saffian bindenließ. Auch der eisernen Hand ward eine zierliche Wohnungvon marokkanischem Leder bereitet. Inwendig ruhte sieauf Sammt, und also weicher nnd üppiger, als ihr ver-mcpnter Urbesitzcr, der immer rastlose und oft bedrängteGötz, jemals geruht hatte.

Herr von Ellerbach hielt es für anständig und ersprieß-lich, die Versöhnungsgeschenke mit einer gewissen Feierlich-keit in Runenstein übergeben zu lassen. Der schicklichsteMann zu dieser Ambassade schien ihm ein alter Hausfreund,ein seit länger als dreißig Jahren verabschiedeter Lieute-nant, der ein Gütchen in der Nähe besaß, aber keinenweitern Vortheil davon zog, als daß er darin sein Hauptzur Ruhe legen konnte, und Brod und Kartoffeln genughatte, um sich satt essen zu können. Aber dieser magernKost widerstand sein Gaumen; er speis'te daher lieber beiAndern, als bei sich selbst, und verwandte die wenigen