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„Still, still!" rief Arbogast mit abwehrcnder Hand.„Ein Poet war' in meinem prosaischen Hause so überflüs-sig, als ein fünftes Rad am Wagen. — Die übrigen Ge-schicklichkeiten, deren Er sich rühmt, sind nicht zu verachten.Ehe wir uns aber weiter mit einander einlafscn, ist nochein wichtiger Punkt zu erörtern. Dieser betrifft Seinenschelmischen und schadenfrohen Charakter, der sich sogarschon gegen mich äußerte."
„Himmel! wie so?" fragte Zachäus mit starren Augen.
„Stell' Er sich nicht so fremd!" antwortete Herr vonRunenstein. „War's nicht eine Schelmerei, daß Er michin Seinem Kasten durch ein Getümmel erschreckte, als war'eine Legion Teufel darin?"
„O, dieser Spaß war nicht auf Ew. Gnaden gemünzt!"sagte der Zwerg. „Könnt' ich durch die Bretwände mei-nes Neisckäfichs sehn, daß ein so achtungswerthcr Herr vormir stand? Ich hörte nur über Verunsicherung der Land-straße eifern, und glaubte — verzeihen Sie meine Offen-herzigkeit! — glaubte wirklich, diese gebieterische Stimmegehöre einem Landrciter oder sonst einem Polizeimenschen.Da ich nun gegen dergleichen Leute, wegen ihrer Einmi-schung in meinen Kampf mit den Lvhnkutschern, einen al-ten Groll habe, so — —"
„Gut, gut!" fiel Arbogast ein. „Diese Ausrede maggelten. Tret' Er jetzt ab! Wir wollen uns über SeinGesuch besprechen und entschließen."
Mit einem fröhlichen Lustsprunge war Zachäus an derThllrc, stieß sie hastig auf, und versetzte damit seinem Gläu-biger einen tüchtigen Kopfstoß. Der Kerl schnitt ein grim-miges Gesicht, verbiß aber stumm den Schmerz, um sichnicht als Horcher zu vcrrathen, und vielleicht den sich gutanlafscnden Zwcrghandel dadurch rückgängig zu machen.