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4 (1847) Herbstrosen. Der Bräutigam ohne Braut : mit sechs Stahlstichen
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gcnthcil: ich sey nicht würdig, Arzneien für einen krankenHund zu verschreiben, geschweige denn für einen Menschen.

In der Folge errichtete er in seinem Hause eine hoheSchule, setzte sich selbst zum Lehrer an und hielt mir mc-dicinische Vorlesungen, die ich nicht schwänzen durfte, wiedie Collegicn auf jener Universität, von welcher man mich(ohne gebührende Rücksicht auf meine verdienstliche Betrieb-samkeit, viel Geld unter die Leute zu bringen), schimpflichverwiesen hatte. Unsere Hausakadcmic ging jedoch nachkurzer Dauer wieder ein. Indem mein Vater eifrig be-schäftigt war, mich zu einem rüstigen Widersacher des To-des zu bilden, überfiel ihn Dieser, wie ein Dieb in derNacht, und schlug ihn mit einem einzigen Streiche zuBoden.

Auch meine Mutter hatte kurze Zeit nachher dasselbeSchicksal. Ich war eben kein lachender Universalerbe,doch gereichte mir die Vorstellung, daß ich nun unbeschränk-ter Herr eines stattlichen Vermögens sey, zu einigem Tröste.

Wie sehr betrog ich mich! Mein Vater ein eben soleidenschaftlicher Gernreich als ich ein Gerngroßhatte die Goldmacherkunst im Stillen getrieben, und sichdadurch um sein Gold gebracht. Ich fand kaum ein Zehn-theil des Erwarteten. Das verdroß mich etwas. Ich konntenun in meiner Vaterstadt auf keinem großen Fuße leben,und setzte dcßhalb meinen kleinen Fuß hinaus vor's Thor,um auf Reisen zu gehen. 0,»»ia me» meoui» gorto!rief ich mit dem alten Bias. Ich hatte die ganze Erb-schaft in guten Wechsclbriefen in der Tasche.

Sie war immer noch ansehnlich genug, daß ich unge-fähr anderthalb Jahre in verschiedenen Hauptstädten Eu-ropens lustig damit wirthschaftcn konnte. Allein in Pe-tersburg ein Ort, dessen Andenken mir in der That