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4 (1847) Herbstrosen. Der Bräutigam ohne Braut : mit sechs Stahlstichen
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dell und ging ihr mit der Frage entgegen: ob sic wohleinen solchen Pagen zu haben wünsche.

O, sagen Sic doch Ja, gnädige Frau," begann derZwerg, der bisher noch keinen Laut von sich gegeben hatte.Ich bin für hundert Stück Dukaten feil und stehe mitLeib und Seele zu Ihren Diensten."

Wie ist das gemeint mit den hundert Dukaten?" fragteArbogast.

Ich bin sie," versetzte der Zwerg,diesem Manne schul-dig, und gewissermaßen so lange sein Leibeigener, bis siebezahlt sind."

Der Eseltreiber bejahte diese Aussage und erklärte dabei:er wolle im Nothfall von seiner Schuldfordcrung etwasfallen lassen, um des lästigen Brodesscrs, an dem mansich in Europa satt gesehen habe, los zu werden.

Undankbarer Knauser!" rief der Zwerg.Ihr sepddurch mich reich geworden; es ziemt Euch also nicht, ver-ächtlich von mir zu sprechen!" Er kehrte jetzt seinem De-spoten den Rücken und wandte sich wieder zu dem gegen-wärtigen Adel.Meine gnädigen Herrschaften," sprach er,Sie sehen mich hier zu einer armseligen Schaufigur er-niedrigt: aber ich befand mich einst in glänzenden Umstän-den, und cs wäre mir eine angenehme Hcrzenserleichterung,wenn Sie erlaubten, Ihnen meinen Lebenslauf zu er-zählen."

Können wir ihn doch anhören;" sagte Arbogast zuseiner Gemahlin.Doch wollen wir uns, um mehr Be-quemlichkeit zu haben, in ein Zimmer begeben."

Sie stiegen die Schloßtreppe hinauf. Der Gläubigerdes Zwergs schloß sich an die Procession an, um seinenSclaven nicht aus den Augen zu verlieren. Herr vonRunenstein, dem diese Gesellschaft anstößig war, befahl ihm,