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4 (1847) Herbstrosen. Der Bräutigam ohne Braut : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
Seite
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schon der Fehltritt, der sie in den Stand setzte, LudolphsAmme zu werden."

Es wurden über Christinen noch mehrere Worte gewech-selt. Dieses fortgesetzte Gespräch wollen wir jedoch unter-drücken, weil oft Leute, die sich für sehr vornehm halten,ohne es zu seyn, großes Mißfallen äußern, wenn ihnenMenschen aus tiefcrn Klaffen in Romanen oder Schau-spielen vorgeführt werden. Mancher Plebejer, bei demdas Glück den Kammerdiener machte, und ihm,, statt desangeborncn groben Kittels, ein feines Kleid anzog, beur-kundet dann und wann seine gegenwärtige Vornehmheitdadurch öffentlich, daß er Theaterstücke zu Boden pfeift undpocht, wenn darin Bauern oder Handwerker als Hauptper-sonen austreten und sich auf der Bühne mausig machen.Wegen solcher merkwürdigen Erfahrungen zittert die Feder,die dicß schreibt, bei dem unverschieblichen Bekenntnisse:daß Christine in vorliegender Geschichte eine nicht ganzunbedeutende Rolle spielt. Es ist daher aus vielen Grün-den eine dringende Nothwcndigkeit, ihren frühern Lebens-lauf mit wenigen Worten zu erzählen. Um uns aber ge-gen jene Ironischen Herrschaften, die sich mit Hack undMack nicht gern gemein mache», aufs möglichste gefälligzu bezeigen, wollen wir die Amme (ungeachtet sie einesPredigers Tochter war) von der seiner» Welt entfernen,und sie ins Pcsthaus eines besonder» Kapitels bringen,damit alle, die von ihr nichts wissen wollen, mit abge-wandtem Gesicht vorübcrgchen können.