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4 (1847) Herbstrosen. Der Bräutigam ohne Braut : mit sechs Stahlstichen
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Vll.

Das Mißvcrständniß.

Der Bischof Bonisacius sah nach der Uhr, sprangauf und rief seinem Diener:Geschwind, Joseph, kleidemich an! Es ist hohe Zeit, daß ich Amt halte."

Joseph eilte nach der Gcwandkammer und brachte denPricstcrrock, nebst allem Zubehör, worunter sich ei» PaarBeinkleider von schwarzem Sammt befanden. Man schüttlenicht voreilig den Kopf über deren Erwähnung. Sie spie-len in »nserm Geschichtchen eine bedeutende Rolle; abermit Anstand. Ucbcrdem ist es eitel Ziererei und sogarein Kennzeichen von unreiner Einbildungskraft, wenn je-mand sich anstellt, als ob dieses unschuldige Kleidungsstückln ehrbarer Gesellschaft nicht genannt werden dürfe. DemReinen ist alles rein.

Als Donifacius hineinsteigen wollte, bemerkte er andenselben eine aufgerisscne Naht.Ein Paar andere her!"sprach er:Und diese trag' zu Agath, mit dem Bedeu-ten, sie säuberlich auszubessern."

Agath hieß der Lcibschneidcr des hochwürdigste» Herrn.Aber Joseph, der erst einige Tage zuvor in bischöflicheDienste getreten und in der Residenz seines Gebieters ein