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vertreter der gewöhnlichen Beifallsbezcngungcn an und be-dankten sich mit tiefen Bücklinge» dafür. Das schmeichelteihm; er reichte ihnen zur Erkenntlichkeit seinen Krug aufdie Bühne, und sic thatcn, wenn sie auch eben königlicheHerrschaften vorstcllten, einen tüchtigen Zug. Eines Abendsrichtete sich sogar ein eben erdolchter und erstarrter Heldvom Boden auf, trank seinen Theil und legte sich dannwieder dem Tod in die Arme.
Das ganze Dorf fand an den aufgeführten Lust- undTrauerspielen großes Behagen. Rur Haubold vcrläugneteaus Stolz sein inniges Ergötzen und sagte jeden Abend,wenn der Vorhang fiel: „Dummes Zeug!"
Aber Ludwig, sein Sohn, ein lebhafter Bursch vonzwanzig Jahren, war ein schwärmerischer Verehrer undLobrcdncr der Schauspieler. Der junge Mensch hatte vielenatürliche Fähigkeiten. Darum wollte der Pfarrer, derihn in früherer Zeit unterrichtete, einen Gelehrten ausihm ziehen; doch der Vater ließ cs nicht zu, sondernzwang ihn, sich dem Nährstandc zu widmen. Ludwig ge-horchte, ohne deshalb den feiner» Beschäftigungen des Gei-stes, zu welchen ihn sein Lehrer angcleitct hatte, ganz zuentsagen. Er las jedes Buch, das er auftrcibcn konnte,machte besonders Jagd auf Schauspiele, die ihn unaus-sprechlich vergnügten, und gerieth vollends jetzt in diehöchste Entzückung, als er den todtcn Buchstaben auf denhohen Bretcrn leben und weben sah. Der Stand des Schau-spielers dünkte ihm das schönste und rühmlichste Loos einesSterblichen. Er faßte mit Begeisterung den Entschluß,sich selbst in diese Laufbahn zu werfen, und entdeckte sei-nem Vater, daß er gesonnen scp, mit den anwesendenSchauspielern von dannen zu ziehen.
„Nappclt's dir im Kopfe?" rief der Alte und ergriff