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4 (1847) Herbstrosen. Der Bräutigam ohne Braut : mit sechs Stahlstichen
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vcrgleichcn konnte. Ganz entzückt rief er einmal über dasandere:Brav! trefflich! Solche Kcrnzcitungcn Hab' ichmir längst gewünscht. Keine deutsche reicht ihnen das. Wasser.«

Aber nach dem Schluffe der Vorlesung sagte Wallbcrg:Ich bereue fast, Herr Hofrath, daß ich Ihnen diese behag-liche Seelenspeise zu kosten gab; denn ich kann Sic hin-fort nicht weiter damit bcwirthcn."

Wie so? wie so?« fragte der Alte mit Schrecken undHast, indessen Minchen aus der Stube schlich.

Ich bin der Zeitnngsschreiberci schon überdrüßig," ant-wortete Wallberg, und gebe morgen dieß lästige Geschäftwieder auf.«

Bestürzt Lat der Hofrath, ihn nicht im Stiche zu las-sen, und erbot sich zu einem ansehnlichen Jahrgehalte.

,Ich danke sehr;« sagte der Doctor.Mein väterliches

Vermögen ist mehr als hinreichend, einen Müßiggänger zuernähren. Ich habe jährlich zweitausend Thalcr sichereEinkünfte. Nur ein einziges Etwas, das Sie mir ge-währen können, würde mich Ihnen ans mein ganzes Le-ben zum täglichen Versorger mit Zeitungen und zum Vor-leser derselben verpflichten und dieses Etwas ist dieHand Ihrer liebenswürdigen Nichte.«

Was für Augen machte der versteinerte Hofrath!

Desto lebendiger kramte Wallberg die mitgcbrachten Be-, lege seines Vermögens aus. Doch nicht dieser einleuch-

tende Beweis des angegebenen Reichthums, sondern diedrohende Armuth an Zeitungen, bewog den geängstetenMann, auf der Stelle sein Jawort zu geben.Wenn sichnur,« setzte er hinzu,meine Nichte den Handel gefallenläßt. Sie haben ihr bisher, so viel ich bemerkt habe, we-nig Aufmerksamkeit bewiesen.«