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Grund und Bodcn einen Hieb versetzen. Welch ein Un-sinn!" -
Er warf das Blatt auf den Tisch und druckte die Augenzu, um das Acrgerniß zu verschlafen.
Minchcn machte sich sonst wenig aus den Zeitungen,jetzt aber griff sic, wegen des gescholtenen Minnelicdes,schnell darnach, und fand folgende Zeilen:
Der schönsten Blume.
Umstarrt von Eis, nmhcult vom ranlisten Winde,Dnrchschwärmt mein Geist des Sommers Paradies,
Der mich im Garten, nntcr einer Linde,
Die Königin der Nase» finde» ließ.
Anssprechen wollt' ich ihr mein Hochentzncken;
Allein ihr Hüter war ei» strenger Mann;
Er legte mir sogleich mit finstern BlickenGebieterisch des Schweigens Fessel an.
Po» Staatskunst sollt' ich sprechen nnd von Schlachten,Und wnßte von den Dingen nicht ein Wort.
Da schien er mich voll Ingrimm zu verachten,
Und ging und riß die Rose mit sich fort.
Doch, ihm zum Trohe, tret' ich seht zur WiegeDes jungen Jahr'L, das nnS entgegen lacht,
Und bitte, daß cS meinem Wunsche füge,
Recht oft zu schau'n der schönsten Rose Pracht.
O, möchte sie mir ganz zum EigcnthumeDer Gott der Liebe gnädiglich verleih» !
Dann würde durch den Zauber dieser BlumeEin ew'ger Wonnemond inein Leben seyn.
Eduard.
Minchcn ward bei Lesung dieser Verse von einer süßenAhnung ergriffen, daß sie selbst die besungene Blume scy.