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dcn gehaßten Mann zn vcrläumdcn. Sie wußten, daßRegentropfen nach und nach einen Stein anshöhlcn: undso gaben sic denn auch die Hoffnung nicht ans, durch ihreVerunglimpfungen zuletzt den gewünschten Eindruck znmachen.
Sic erreichten ihren Zweck. Der Kaiser fing endlich an,Verdacht zn schöpfen und begab sich eines Tages, vonDietrichs Anklägern begleitet, in dessen Wohnung, um denGrund der Sache zu untersuchen.
Der Schatzmeister crricth sogleich die Absicht dieser un-gewöhnlichen Erscheinung, und es befremdete ihn dahernicht, als ihn der Kaiser halb ernst, halb scherzhaft anre-dete: „Thue Rechnung von deinem Haushalten! Ich möchtedoch wissen, wie ich mit meiner Einnahme und Ausgabestehe." —
Unerschrocken legte Dietrich seine Rcchnungsbüchcr vorund schloß dann einige volle Geldkisten auf. „Hier ist al-les," sprach er, „was ich von Ew. Majestät in Händenhabe."
„Sonst nichts?" — fragte der Kaiser mit einer miß-trauischen Miene. „Hättest du wirklich sonst nichts, wasmir gehört? — Besinne dich wohl! Man hebt manchmaletwas in einem abgelegenen Winkel auf und denkt in derFolge nicht wieder daran."
„Ich verstehe diesen Fingerzeig," antwortete Dietrich,„und es fällt mir jetzt ein, daß ich wirklich an einem ver-borgenen Orte einen Schatz aufbcwahre; doch erkläre ichvoraus, daß Ew. Majestät keinen Anspruch daran hat." —
„Das wird sich zeigen!" rief Karl: „Ich will ihn sehn!"
Schweigend führte nun der Schatzmeister seinen Herrnin eine kleine, dunkle Kammer, und begann emsig, dendarin stehenden Kasten zu entriegeln und anfzuschließen.