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3 (1847) Die Kleinstädter und der Fremdling. Novellen : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
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Doch von Narr'» der nuten SorteWird kein Hochmut!, auSgcübt,

Und sie sind an jedem Orte,

Wie das Kind vom Haus, beliebt,

Narren gibt'S von allen Farben,Und ihr Na»,' ist Legion,

Wenn jetzt tausend alte starben,Taust man tausend junge schon.Aber von der ganzen Masse,

Die das Echcllcnkäpolein ziert.

Ist wohl das die schlimmste Klasse,Die zum Narren sich studiert.

Was man Titclnarren nennet,

O, das sind gescheidte Herr'»!

Wer den Reiz der Titel kennet,Hascht die süße Beute gern.

Denn pedantisch ist die Lehre:Titelpruuk sey leerer Schein.

Und der Stoff der wahren EhreKönnten nur Verdienste scyn,

Weibernarr'n sind auch unstreitigZehnmal klüger, als man glaubt.Wenn die Liebe jung und zeitigDes Verstandes sie beraubt.

Werde nur kein alter KnabeNoch verrückt durch Amors Macht!Opfert er auch Gut und Habe,Wirb er dennoch ausgelacht.

Narren wachsen, wie man saget.Ohne daß man sie begießt.

Bleibt denn, die ihr Wasser traget.Fern weg, wo das Völkchen sprießtAber stark mit Wein begossen,

Das gibt herrliches Gedeih» ;

Denn der Vater lust'ger PossenIst und bleibt der edle Wein,