titeln anrcdctcn, konnten sich durchaus nicht daran gewöh-nen, den ungeheuer reichen Mann nur schlechtweg bei sei-nem Namen zu nennen. Einer nannte ihn Erccllcnz,der andere Ew. Hoheit, und das kahle Sie ging nurWenigen über die Zunge: die Meisten sagten Dieselbenoder gar Hochdiesclbcn. Es ward ihm oft dringendans Herz gelegt, sich in den Grafcnstand erheben zu las-sen. Die Leutchen hätten für ihr Leben gern einen Gra-sen in ihrem Cassino gehabt. Auch war cs ihnen nichtlieb, daß er das asiatische Gewand, das er Anfangs inMichelheim trug, schon seit einigen Monaten abgelegt hatteund jetzt überall in der gewöhnlichen europäischen Kleidungerschien. Sie fühlten sich überaus glücklich, wenn sie vorirgend einem Götzen, der durch äußerlichen Glanz einenstarken Eindruck ans ihre Augen machte, niedcrfallcn undanbctcn konnten.
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3 (1847) Die Kleinstädter und der Fremdling. Novellen : mit sechs Stahlstichen
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136
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