103
genoinmen hatte, höher als zuvor bei ihnen ans Brei. Ersandte noch in derselben Stunde dem Bürgermeister diefünfzig Louisd'or, mit dem Ersuchen, sic für die Armender Stadt anzuwenden. Was machte die Bürgermeisterinfür große Augen, als sic das herrliche Gold sah! Siewäre gern ein halbes Stündchen lang eine blutarme Frangewesen, um ihren Thcil davon zu bekommen. Doch siewußte sich zu helfen. Sie setzte die Goldstücke in die ge-ringste Silbcrmünze um; und als sie ein beträchtlichesAgio damit gewonnen hatte, ward die Summe dem HerrnMagister Gabriel, als Almosenpfleger, ehrlich zugestellt.
Blaffmann erfuhr sogleich von Richards Kammerdienerdie Verhandlungen wegen des Shawls und sorgte dafür,daß sic bekannt wurden. Er stellte zwar Alberten dabeiin ein ungünstiges Licht und schilderte ihn als einen fre-chen Bramarbas; wie aber Klätschcr bisweilen denen,welche sie verunglimpfen wollen, wider ihren Willen einenersprießlichen Dienst erweisen, so geschah cs auch hier. Eswar Alberten und der Familie Roggenburg recht angenehm,daß er die Sache, die ihnen zur Ehre gereichte, unter dieLeute brachte.