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3 (1847) Die Kleinstädter und der Fremdling. Novellen : mit sechs Stahlstichen
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Einundzwanzigstes Kapitel.

Der Stein deö Anstoßes wird auö dem Wege geräumt.

Während der Zeit bat Albert das Fräulein, ihm denviel besprochenen Shawl zu zeigen. Sie that es.DasTuch ist wirklich schön!" sprach er.Sie würden sich wohlungern von ihm trennen?"

Mein Herz hängt gar nicht an dem todtcn Kapitale,"antwortete sie.

So erlauben Sie mir, einen lebendigen Nutzen für dieArmuth daraus zu ziehen;" sagte Albert.Sie könnencs, da so viel darüber geschwatzt wird, nicht mit Ehrenbehalten; ich will es daher dem Ostindier wieder anbietcn,und nimmt er's, wie ich glaube, nicht zurück, so verkaufenwir es öffentlich und schenken die Losung dem Hospitale."

Elise willigte mit Vergnügen ein. Ihr Vater wider-sprach Anfangs, weil er den Indier nicht beleidigt habenwollte; doch war cs ihm auch verdrießlich, daß die Stadt,zum Nachthcil seiner Tochter, so viel Aufhebens von derLappalie machte, und das entschied seine Zustimmung, sichihrer zu entledigen. Er bat aber, mit Feinheit und scho-nender Rücksicht zu verfahren.

Albert ging sofort zu dem Indier und eröffnete ihm,als vorgeblicher Abgeordneter des Hanptmanns, die Ur-sache seines Besuchs.