Fünfzehntes Kapitel.
Der Besuch.
„Elisc, gib mir doch meine Beine dort aus dem Win-kel her und stäube sie ein wenig ab!" sagte der Haupt-mann Roggcnburg, als sich Richard hatte anmeldcn lassen.„Ich begreife nicht, was der Ostindier Lei mir will. Ha-ben ihm denn die kriegslustigen Engländer nicht Gelegen-heit genug verschafft- Invaliden mit hölzernen Beinen zusehen?"
„Ich wundere mich auch über den seltsamen Besuch,"antwortete Elise. „Sic werden dadurch ganz in Ihrerhäuslichen Ruhe gestört, lieber Vater! Wollen Sic sichdenn völlig ankleiden?"
„Allerdings!" sprach der Hauptmann. „Bringe mir meinebeste Montur aus dem Schranke, und den neuen Treffen-Hut hänge dort an den Nagel, wo er Jedem, der in dieStube tritt, gleich ins Auge blitzt. Ich will wohlhabendscheinen, damit es dem Millionär nicht einsalle, mich be-schenken zu wollen."
Elisc brachte die feine Montur, hängte den Prachthutan den-Nagel, half dem Vater in die Kleider, und batihn dann um Erlaubniß, eine Freundin zu besuchen, weilsie sich vor dem Ostindier nicht sehen lassen wolle.
„Das wäre sehr unrecht!" sagte Roggenburg. Da ich