542 Sttctaphpftfcße 2fnfnngggrimbe bet Staturmiffenfchaft.
jti ben ©orßellungcn äußerer ©inne unb alfo auch nicht ju bcti©eftimmungen ber Materie als SRateric. 3Ctfo ift alle SD?atevie alsfolche leblos. SaS fagt ber ©aß ber Trägheit, unb nichts mehr.SBenn wir bie Urfadje irgettb einer ©eränberung ber Materie imßeben fuchen,- fo werben wir eS auch fofort in einer anbeten, bonber Materie berfchicbenen, pbjwar mit ißt oerbunbenen ©ubßanjju fueßen l)aben. 25enn in ber ■D'taturtenntniß ifi cS nötßig, juoorbie ©efe&e berSJtateric als einer folgen ju lernten unb fte oon beut©eitritte aller anberen witlcnben Urfacßen ju lautern, ehe man ftebamit berfnüpft, um woßl'ju unferfebeiben, waS, unb wie jebe ber-fclben für fteß allein wirte. 2fuf bem ©efe^e ber Trägheit (nebenbem ber 25el;arvlicbfeit ber ©ubjianj) beruht bie SKogticßfett einereigentlichen SJtaturwiffenfcßaft ganj unb gar. £>aS ©cgentfjeil beSerßeren, unb bal;cr auch ber Sob aller SJtaturphilofopßie, wäre berIjbplojoiSmuS. 2luS ebenbemfetben ©egriffe ber Srägßeit, alsblofer ßeblofigleit, fließt non felbjt, baß fie nicßt ein pofitibeS©eftreben, feinen Suftanb ju erhalten, bebeute. Slhtt lebenbe 2ßc=fen werben in biefem leßteren ©erftanbe trag genannt, weil fte eine©orßellung bon einem anberen 3uftanbe höben, ben fte berabfeßeuen,unb ihre .Kraft bag'egen anflrengen.
£ef)rfa^ 4.
SDdtteS medjantfdf)e6 ©efefc. 3n aller SOfit?rtfeilimg ber 93eroegung ftnb SOßtrfung unb ©egenrotrsfung einander jieberjett gleid;.
© e w e i S.
(2luS ber allgemeinen SJtetapßpfil muß ber ©aß entlehnt mx-ben, baß alle äußere SBirtung in ber SBelt SBecßfelwirfung fei..Spier foll, um in ben ©cßranlen bet Sftechanif ju bleiben, nur ge*jeigt werben, baß biefe SSecßfelwirlung (actio mutua) jugleicß ®e*genwirlung (reactio) fei; allein ich lann, ohne ber ©oUftänbig*feit ber ©inftchf Abbruch ju thun, jenes metaphpftfeße ®ef c fe ber